Schwimmfest in Dortmund

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Schwimmfest in Dortmund

Auch der zweite Anzug passt

Sieben junge Poseidon-Akteure ernten in Dortmund die Früchte des Trainingslagers

Stän­dig auf Ach­se ist zur­zeit Po­s­ei­don-Coach Tom Ehr­hardt. Am zu­rück­lie­gen­den Wo­che­n­en­de gab er den Akteu­ren, die sich nicht für die »Baye­ri­schen« in Bay­reuth qua­li­fi­ziert hat­ten, beim 40. In­ter­na­tio­na­len Schwimm­fest in Dort­mund die Chan­ce, ih­re im Trai­nings­la­ger er­wor­be­nen Fort­schrit­te un­ter Be­weis zu stel­len.

Die sieben Jugendlichen enttäuschten den Trainer nicht, denn mit 30 neuen persönlichen Bestzeiten bei 42 Starts und zahlreichen Podestplätzen hatte sich die Reise in den Ruhrpott gelohnt.

Allen voran für die beiden 17-Jährigen, Liam Tanner und Dovlat Mirzoev, die mit starken Leistungen ihre Ambitionen auf einen Platz im Oberligateam des SSKC Poseidon unterstrichen. Beide sind vielseitig einsetzbar, blieben bei ihrem Doppelsieg über 100 m Freistil glatt unter der Minutengrenze und unterboten als Zweit- und Drittplatzierte über 200 m Lagen die 2:30-Minutenmarke. Tanner stand insgesamt sechsmal auf dem Podest, Mirzoev brachte es auf die gleiche Anzahl persönlicher Bestleistungen und sicherte sich dabei dreimal Gold.

Der glücklichste Akteur der kleinen Gruppe war am Ende der Veranstaltung wohl Alexander Hebeler (Jg. 2002). Nach einer zweijährigen Durststrecke, verbunden mit einigen Verletzungen, zeigte die Formkurve des Dalberg-Gymnasiasten zuletzt bereits wieder nach oben und jetzt platzte der Knoten: Sechs Starts – sechs neue Hausmarken und für ihn als Höhepunkt die Qualifikation über 50 m Brust für die Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften, die heuer in Nürnberg ausgetragen werden. Jeweils knapp am Podest vorbei schrammte Hajo Krauss. Der 14-jährige Strietwälder schaffte seine größte Steigerungsrate über 100 m Schmetterling, wo er mit 1:15,77 Minuten (bisher 1:19,99 Minuten) Fünfter wurde.

Selbst ohne Reibenspiess, Bausback und Co. standen auch in Dortmund SSKC-Mädels auf dem Podest. So brachte es Alessia Steigerwald (Jg. 2003) sogar auf einen kompletten Medaillensatz. Als Zweite über 100 m Brust blieb sie erstmals unter 1:30 Minuten und sorgte mit 434 Zählern für feine 1:07,36 Minuten für das punktbeste Ergebnis des Trios.

Carlotta Fröhlich (Jahrgang 2004) und Franka Timm (Jg. 2006) beendeten ihre sechs Starts mit insgesamt je vier neuen Hausmarken und verzeichneten dabei teilweise stattliche Leistungssprünge, Erstere über 100 m Schmetterling auf beachtliche 1:21,32 Minuten, Franka bei ihrem zweiten Platz über 100 m Freistil in 1:11,27 Minuten (bisher: 1:15,26 Minuten).

Heinz Grasmann

2018-05-08T15:11:08+00:00