Schwimmfest auf Malta

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Schwimmfest auf Malta

Bei internationalem Trainingslager auf Malta schneiden Aschaffenburger sehr gut ab

Zum Ab­schluss ih­res zwei­wöchi­gen Trai­nings­la­gers auf Mal­ta be­tei­lig­te sich die ers­te Wett­kampf­mann­schaft des SSKC Po­s­ei­don Aschaf­fen­burg an ei­ner sehr stark be­set­zen in­ter­na­tio­na­len Ver­an­stal­tung zum Leis­tungs­test auf ei­ner 50m-Bahn. Coach Tom Ehr­hardt war von sei­nen Schütz­lin­gen po­si­tiv über­rascht.

Das 18-köpfige Team glänzte mit einer Vielzahl persönlicher Bestleistungen, 94 Podestplätzen (34-mal Gold, 27-mal Silber und 33-mal Bronze) und damit Rang drei im Medaillenspiegel der insgesamt 22 Clubs und Auswahlmannschaften aus zehn Nationen.

Reibenspiess mit Bestleistung

Zum Auftakt gelang es den Jugendlichen vom Main in den Vorläufen gleich mehrfach, sich mit verbesserten Zeiten für die nachmittäglichen Finalläufe zu qualifizieren. Dort glänzte Anna Reibenspiess mit ihrem Gesamtsieg über 1500 m Freistil, bei dem sie mit 18:04,26 Minuten (621 Punkte) ihren eigenen Kreisrekord um vier Sekunden verbesserte.

Mit neun neuen Hausmarken wartete Liam Tanner (Jg. 2001) auf, der als 18-Jähriger nicht mehr in die Jahrgangswertung kam. Neben seinen starken Leistungen auf allen Freistilstrecken überzeugte er auch mit der Teilnahme am A-Finale über 200 (2:24,35 Min.) und 400 m Lagen (5:10,16). In diese Finalläufe hatte es auch Nils Haack (Jg. 1995) geschafft. Der 24-jährige steigerte seine Hausmarke über 200L aus dem Vorlauf (2:22,08) auf feine 2:21,54 Minuten im Finale.

Als fleißigste Medaillensammler erwiesen sich einmal mehr Nika Steigerwald und Alexander Gening (beide Jg. 2006), die bei den 13-Jährigen für die Topleistungen sorgten. Der Realschüler brachte es wie Tanner auf neun persönliche Bestleistungen, schaffte sieben Jahrgangssiege und übertraf dabei die gleichaltrige Konkurrenz jeweils um Längen. Sein Meisterstück lieferte er über 200B ab. Nach 2:42,73 (alte Bestmarke 2:49,27) im Vorlauf, was ihm den Einzug ins A-Finale der offenen Klasse einbrachte, steigerte er sich dort auf famose 2:39,98 Minuten und belegte damit einen viel bestaunten fünften Rang.

Acht Jahrgangssiege

Nika Steigerwald verbesserte sich über 200S (2:44,80) ganz erheblich und erreichte in den drei Disziplinen des Brustschwimmens jeweils das A-Finale. Auf der 200m-Distanz holte sie sich im Vorlauf (2:50,08) einen ihrer insgesamt acht Jahrgangssiege, ehe sie als Zweite des A-Finales (offene Wertung) mit sehr guten 2:45,59 Minuten erneut ihren Clubrekord unterbot.

In der Welle der Kaderschwimmerin schöpfte auch ihre gleichaltrige Vereinskameradin Franka Timm ihr Potenzial mit acht neueb Bestzeiten aus. Sie erreichte über 100B ebenfalls das A-Finale (7. in 1:21,49), holte sich darüber hinaus den Jahrgangssieg über 200F (2:26,47) und verbesserte diese Marke als Startschwimmerin in der Staffel über 4x200F auf starke 2:23,53 Minuten.

Fünf Bestzeiten

Gleichfalls auf der Siegerstraße befanden sich Anika Heinz und Cäcilia Bausback (beide Jg. 2003). Anika (fünf neue Hausmarken) punktete vor allem im Rückenschwimmen (zwei Siege, ein zweiter Jahrgangsplatz) und stand zusammen mit Anna Reibenspiess und Cäcilia Bausback auch im A-Finale über 100S. Dieses wurde von der starken Italienerin Eleonora Camisa in 1:02,01 Minuten gewonnen. Anna Reibenspiess (1:04,75 – neuer Clubrekord) und Cäcilia Bausback (1:07,32 – Voraluf 1:06,92) erkämpften Silber und Bronze. Letztere feierte auf den Delphinstrecken den Durchmarsch im Jahrgang und blieb bei ihrem Sieg im Sprint mit 29,85 Sekunden erstmals unter einer halben Minute (Vorlauf 30,07). Anna Reibenspiess imponierte als Zweite über 200S mit im Vorlauf erzielten 2:23,10 Minuten (neuer Clubrekord).

Gute Noten konnte Coach Ehrhardt auch an die anderen Akteure verteilen. An die lange verletzte Jule Weindel (neun Hausmarken), Carlotta Fröhlich (11), Jonas Schäffer (10), Lea Becker, Mia-Sophie Sauer (je 6) Fabienne Krüger, Nicole Peters, Jannik Pothorn (je 5), Hajo Krauss (3) und Philipp Walter.

Da an den drei Nachmittagen jeweils nur die Finalläufe auf dem Programm standen, gab es Möglichkeiten zu weiteren Tests in den sechs Staffelrennen, zu denen Ehrhardt je zwei Teams gemeldet hatte. Den einzigen Podestplatz und mit Rang drei die beste Platzierung erreichte das Quartett Anna Reibenspiess, Cäcilia Bausback, Fabienne Krüger und Anika Heinz über 4x200F in respektablen 9:10,58 Minuten (Schnitt: 2:17,7).

Kreisrekord der Lagenstaffel

In der Besetzung Anna Reibenspiess (Rücken) Nika Steigerwald (Brust), Cäcilia Bausback (Schmetterling) und Fabienne Rüger (Kraul) schwammen diese vier Poseidonmädels mit neuem Kreisrekord (4:41,55 Minuten) als Vierte knapp am Podest vorbei.

hgr

2019-06-02T13:09:10+00:00