Main-Echo Cup in Aschaffenburg

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Main-Echo Cup in Aschaffenburg

Aufwärtstrend beim SSKC ungebremst: Sonne und Schwimmer strahlen bei Main-Echo-Cup um die Wette

Mit ei­ner Flut an neu­en Haus­mar­ken für die 25-m-Bahn war­te­ten die Schwim­mer beim Main-Echo-Cup auf, der un­ter bes­ten Be­din­gun­gen im Club­bad des SSKC Po­s­ei­don Aschaf­fen­burg aus­ge­tra­gen wur­de.

Beim Start in die Freiluftsaison setzten erwartungsgemäß die nahezu komplett angetretenen Gastgeber die Akzente, die sich bei ihren maximal je fünf Einsätzen nichts schenkten und spannende Wettkämpfe auf gutem Niveau boten. Die Gastvereine nutzten die Startgelegenheit ebenfalls mit Erfolg vor allem für ihre Nachwuchsschwimmer.

Am frühen Freitagabend waren die Gastgeber bis auf zwei Ausnahmen unter sich, so dass man sich entschloss, die 400 m Freistil nicht mit doppelter Bahnbelegung durchzuführen. Bei den überwiegend sehr jungen Frauen – die älteste war gerade 17! – blieb das Spitzentrio, angeführt von Fabienne Krüger (4:45,10 Min.) glatt unter fünf, 15 weitere unter sechs Minuten. Die größte Steigerungsrate verbuchte die 14-jährige Lea Becker, die ihren Zeitlauf gewann und ihre Marke um fast 20 Sekunden auf prächtige 5:08,17 Minuten verbesserte.

Der Sieg bei den Männern ging an den Abiturienten Philipp Walter (4:23,56), der dabei mit 522 Zählern die punktbeste Leistung erzielte und den Senior der Veranstaltung, Nils Haack (Jg. 1995 – 2:25,45), knapp in die Schranken verwies. Sehr stark präsentierte sich bereits hier das starke Poseidon-Trio des Jahrgangs 2008 mit David Billert (5:09,30!), Leon Finnegan (5:29,21) und Arthur Geis (5:31,08).

Für die besten Leistungen am Samstag sorgten im weiblichen Bereich Anika Heinz und Cäcilia Bausback (beide Jg. 2003). Die Delfinspezialistin reüssierte nach dem für sie enttäuschenden Abschneiden in Berlin in anderen Schwimmlagen und bewältigte ihren Frust mit vier Siegen in beachtlichen neuen Hausmarken. Bei ihren drei Siegen im Brustschwimmen setzte sie sich jeweils knapp vor der ein Jahr jüngeren Hannah Ludwig durch, die sich ebenfalls mit starken persönlichen Bestleistungen immer stärker in den Vordergrund schwimmt.

Anika Heinz, knapp an den Normen zur deutschen Jahrgangs-Meisterschaft gescheitert, stand nach drei Siegen und tollen Leistungen die Freude im Gesicht. Über 100S knackte sie erstmals die 1:10-Minutengrenze und auf der halben Distanz steigerte sie ihre Bestzeit auf sehr gute 30,91 Sekunden. Mit 1:00,92 Minuten über 100F erreichte sie 561 Punkte und damit die beste Wertung.

Bis zum Schluss spannend verlief das Finale über 200F, wo im schnellsten Zeitlauf Carlotta Fröhlich (Jg. 2004 – 2:20,88) und Franka Timm (2006) auf den Wiesbadener Danis Guttowski (2004 – 2:21,58) trafen, den sie mit neuen Hausmarken in die Schranken verwiesen. Den Sieg holte sich Franka Timm, die mit 2:19,90 Minuten erstmals unter 2:20 blieb. Carlotta Fröhlich glänzte darüber hinaus mit ihrem klaren Sieg im 200m-Lagenschwimmen (2:41,01!). Als gute Gastgeber erwiesen sich die Poseidonen, als sie den Tagessieg über 50R der jungen Ervi Shkurti (Jg. 2004) vom stark vertretenen TV Großostheim (0:38,48) überließen.

Während Jannik Pothorn trotz seiner Siege über 100R (1:06,51) und 200L (2:29,82) einfach nicht an seine starken Bestleistungen herankommt, überzeugte Student Nils Haack mit drei neuen Hausmarken im Brustschwimmen und Siegen im Kraulsprint sowie über 100 (1:13,04) und 200B (2:38,55). Fünf Starts, fünf neue Hausmarken und dazu der Tagessieg über 200R (2:40,38), das war die Erfolgsbilanz des 16-jährigen Simon Bosch.

Sein ein Jahr älterer Trainingsgefährte Michael Blum punktete mit seiner neuen Bestzeit als Sieger über 50S (0:30,13). Rang eins über 100 m Schmetterling belegten zeitgleich Justus Schott (Jg. 2002) vom TV Großostheim und der sechs Jahre jüngere Poseidone David Billert, die beide mit 1:15,83 Minuten gestoppt wurden. Der erfahrene Justin Arapaj (Jg. 1999) wich ebenso wie die anderen Aschaffenburger Spitzenschwimmer auf einige Nebenstrecken aus, ließ sich jedoch den Sieg über 100F (0:56,30) nicht entgehen.
Höher als die Siegerzeiten der Aktiven gewertet werden nach der »Rudolphtabelle« mehrere von den flotten Nachwuchsschwimmern gezeigte Leistungen. Den höchsten Wert erreichte am Wochenende Leon Finnegan (Jg. 2008) mit seiner Siegerzeit über 100B (1:26,08!), die ihm in dieser Tabelle stattliche 13 Punkte erbringen.

Heinz Grasmann

Gastgeber ist der SSKC Poseidon: Zehn Schwimmvereine sind beim Main-Echo-Cup dabei

Über drei Ta­ge ver­teilt rich­tet die Schwimm­ab­tei­lung des SSKC Po­s­ei­don Aschaf­fen­burg an die­sem Wo­che­n­en­de den Main-Echo-Cup aus und er­war­tet da­zu Gäs­te aus sechs hes­si­schen Clubs und den drei be­nach­bar­ten un­ter­frän­ki­schen Kreis­ve­r­ei­nen.

Die Gastgeber nutzen den Heimvorteil und schicken neben ihrem jüngsten Nachwuchs, der erst am Sonntag seine kurzen Strecken bestreiten wird, alles ins Wasser, was Rang und Namen hat, ausgenommen die an der DJM in Berlin beteiligten Aktiven.

Im ersten Abschnitt, der am Freitagnachmittag um 16 Uhr gestartet wird, steht – da alle Rennen als »Mixed« ausgetragen werden – nur eine Disziplin auf dem Programm, das 400-m-Freistilschwimmen. Die Meldezeiten der 73 Starterinnen und Starter reichen von sehr guten 4:21,88 Minuten (Liam Tanner – SSKC Poseidon) bis an die Neunminutengrenze.

Am Samstag stehen ab 10 Uhr alle Einzelrennen über 50-, 100- und 200m auf dem Programm. Ein Blick in die Meldeliste zeigt, dass fast alle Läufe mit gleichstarken Sportlern besetzt sind – ein großer Vorteil der Mixed-Wettbewerbe. Mit 119 Akteuren ist der Sprintwettbewerb über 50 m Freistil am stärksten besetzt. Dieser ist für ca. 14 Uhr geplant.

Am Sonntag – Beginn der Wettkämpfe ist um 10.45 Uhr – stehen die Youngsters im Blickpunkt, unter anderem mit »Kind gerechten Wettkämpfen«.

hgr

2019-08-14T01:00:33+00:00