{"id":108,"date":"2006-12-23T19:57:05","date_gmt":"2006-12-23T17:57:05","guid":{"rendered":"http:\/\/poseidon-aschaffenburg.de\/?p=108"},"modified":"2006-12-23T19:57:05","modified_gmt":"2006-12-23T17:57:05","slug":"2004-02-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/poseidon-aschaffenburg.de\/?p=108","title":{"rendered":"Freibad in Aschaffenburg"},"content":{"rendered":"<p><strong><font face=\"Verdana\" size=\"+1\">Die Zukunft des Asc<\/font><\/strong><strong><font face=\"Verdana\" size=\"+1\">haffenburger Schwimmvergn&uuml;gens&nbsp;<\/font><\/strong> <\/p>\n<p><font face=\"Verdana\" size=\"-1\">Sanierung, Umbau oder Neubau im Umland? &#8211; &raquo;Konzept B&auml;derentwicklung&laquo; liefert Modelle f&uuml;r Frei- und Hallenbad .<\/font> <\/p>\n<p><font face=\"Verdana\" size=\"-1\"><strong>Aschaffenburg.<\/strong> Wie sieht die Zukunft der Aschaffenburger B&auml;der aus? Lediglich Sanierung von Hallen- und Freibad, Umbau des Hallenbades zu einem Freizeitbad oder doch lieber ein kompletter Neubau im Umland, vielleicht am Mainparksee? Das am Donnerstag im Werksenat des Stadtrates vorgestellte &raquo;Konzept B&auml;derentwicklung&laquo; bietet zahlreiche, zumeist aber finanziell sehr aufw&auml;ndige Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Zukunft des Schwimmvergn&uuml;gens in der Stadt. Eine Grundsatzentscheidung muss bis Mitte des Jahres fallen<\/font><font face=\"Verdana\" size=\"-1\">.<\/p>\n<p>Die Zeit dr&auml;ngt, denn die Stadtwerke bauen an der Stadtbadstra&szlig;e ein 200000 Euro teures Blockheizkraftwerk. Das bildet die &raquo;technische Klammer&laquo;, mit der Stadtwerke und B&auml;der sowie Eissporthalle verzahnt werden. Nur wenn neben der wirtschaftlichen eine solche technische Verbindung zwischen den Betriebszweigen entsteht, erkennt das Finanzamt die Steuervorteile des Verbundes an.<\/p>\n<p><strong>Blockheizkraftwerk f&uuml;r W&auml;rme<br \/><\/strong><br \/>Das Blockheizkraftwerk, das nach neuesten Untersuchungen nur f&uuml;r die Heizung der B&auml;der und der Eissporthalle, nicht aber f&uuml;r die K&auml;lteerzeugung eingesetzt wird, soll so dimensioniert sein, dass k&uuml;nftige Konzepte bereits abgedeckt werden.<\/p>\n<p>Was auch immer passiert, die Stadt, beziehungsweise der neue B&auml;dereigent&uuml;mer Stadtwerke, wird tief in die Tasche greifen m&uuml;ssen. Auf alle F&auml;lle notwendig sind 2,5 Millionen Euro f&uuml;r den zweiten Sanierungsabschnitt des Freibades (Schwimmer- und Springerbecken). F&uuml;r die Sanierung des 34 Jahre alten Hallenbades, das teilweise in einem sehr schlechten baulichen Zustand ist, gibt es zwei unterschiedliche Gutachterkalku-lationen, die sich auf 3,25 oder 4,95 Millionen Euro belaufen.<\/p>\n<p><strong>Fortbestand zugesichert<\/strong><\/p>\n<p>Ungeachtet der Kosten lassen die Verantwortlichen aber keinen Zweifel am Fortbestand der Aschaffenburger B&auml;der. Oberb&uuml;rgermeister Klaus Herzog: &raquo;Das geh&ouml;rt zur Grundversorgung der Stadt. Aschaffenburg braucht ein Frei- und ein Hallenbad.&laquo; Und Dieter Gerlach, der technische Leiter der Stadtwerke, sieht beim Blick auf das andere Mainufer sogar Entwicklungspotenzial: &raquo;Das ist ein ausgesprochen attraktiver Standort, da l&auml;sst sich mehr draus machen.&laquo;<\/p>\n<p><strong>Konkurrenz f&uuml;r ein Freizeitbad<\/strong><\/p>\n<p>Wie attraktiv der Platz ist, hat die auf B&auml;der spezialisierte Betriebsgesellschaft &raquo;monte mare&laquo; untersucht. Denn es gibt durchaus Konkurrenz zu einem m&ouml;glichen Freizeitbad in Aschaffenburg. Das &raquo;Atlantis&laquo; in Obertshausen f&auml;ngt Besucher aus dem unmittelbaren Rhein-Main-Gebiet auf, auch die &raquo;Odenwald-Therme&laquo; in Bad K&ouml;nig und das &raquo;Maradies&laquo; in Marktheidenfeld bieten attraktiven Badespa&szlig;.<\/p>\n<p>Aber selbst im schlech-testen Fall, so hat Kai Steuernagel, Generalbetriebsleiter von &raquo;monte mare&laquo;, ermittelt, kann die Stadt auf ein Potenzial von 140000 Badefreunden zur&uuml;ckgreifen, im besten Fall sogar auf 207000 Besucher. Bei der Sauna liegt das Marktpotenzial zwischen 64000 und 94000 G&auml;sten.<\/p>\n<p><strong>Verschiedene Varianten<\/strong><\/p>\n<p>Den Stadtr&auml;ten pr&auml;sentierte die &raquo;monte mare&laquo;-Planerin Stephanie Gewehr au&szlig;er der reinen Sanierung verschiedene Varianten, mit denen die B&auml;derlandschaft weiter entwickelt w&uuml;rde. Eine Version sieht vor, im Erdgeschoss des Hallenbades neben der Sauna einen Wellnessbereich einzubauen, dazu ein Au&szlig;enbecken, eine Gro&szlig;rutsche, Mutter-Kind-Bereich und gastronomische Betriebe. Im Obergeschoss, dem eigentlichen Badebereich, sollte eine Ruheempore eingezogen und &uuml;ber dem neuen Wellnessbereich des Erdgeschosses eine Dachterrasse eingerichtet werden.<\/p>\n<p><strong>Darf es etwas mehr sein?<\/strong><\/p>\n<p>Die Investitionskosten beliefen sich auf 11,31 Millionen Euro. Kommt bei dieser Variante noch ein Saunaneubau dazu, erh&ouml;ht sich der Betrag auf 14,11 Millionen Euro. Darf es etwas mehr sein? Der gleiche Umbau mit einer zus&auml;tzlichen gro&szlig;en Saunalandschaft im Erdgeschoss mit Au&szlig;ensauna bel&auml;uft sich auf knapp 16 Millionen Euro. Bei allen Varianten haben die Planer im &uuml;brigen das derzeitige 50-Meter-Becken im Freibad auf ein 25-Meter-Becken reduziert und das Springerbecken in die dann aufgegebene H&auml;lfte der 50-Meter-Bahn verlegt.<\/p>\n<p>&Uuml;ber 16 Millionen Euro w&uuml;rde der Abriss des jetzigen Hallenbades und ein kompletter Neubau kosten. Dabei sollte dann das auf 25 Meter verk&uuml;rzte Schwimmerbecken des Freibades eingehaust und im Sommer durch eine absenkbare Fassade f&uuml;r den Badebetrieb genutzt werden. Die gro&szlig;e Saunalandschaft w&auml;re zum Main hin orientiert, im Obergeschoss des Neubaus ist Platz f&uuml;r ein gro&szlig;es Wellnessangebot. Schlie&szlig;lich haben die Planer erkundet, was eine komplette Verlagerung kosten w&uuml;rde.<\/p>\n<p><strong>Ein &raquo;Regionalbad&laquo; am Mainparksee?<\/strong><\/p>\n<p>Ein &raquo;Regionalbad&laquo; am Mainparksee, dem auch die B&uuml;rgermeister von Kleinostheim und Mainaschaff nach Aussagen Gerlachs nicht abgeneigt w&auml;ren, k&auml;me auf mindestens 22 Millionen Euro. Zudem m&uuml;sste die Stadt das derzeitige Hallenbad f&uuml;r Schul- und Vereinssport weiter betreiben.<\/p>\n<p><strong>Entscheidung bis zum Sommer<\/strong><\/p>\n<p>Die Konzeptstudie wird zun&auml;chst in den Fraktionen des Stadtrates beraten. Die Grundsatzentscheidung soll dann bis zum Sommer fallen. Klar ist bereits, dass die Stadt allein zahlen muss. Die Stadtwerke haben zwar mit m&ouml;glichen privaten Investoren verhandelt. Die wollen aber alle nur dann einsteigen, wenn die Kommune weiterhin das Defizit &uuml;bernimmt. Und das k&ouml;nnte je nach Entwicklungsstufe auf &uuml;ber 2,6 Millionen Euro im Jahr steigen.<\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zukunft des Aschaffenburger Schwimmvergn&uuml;gens&nbsp; Sanierung, Umbau oder Neubau im Umland? &#8211; &raquo;Konzept B&auml;derentwicklung&laquo; liefert Modelle f&uuml;r Frei- und Hallenbad . Aschaffenburg. Wie sieht die Zukunft der Aschaffenburger B&auml;der aus? Lediglich Sanierung von Hallen- und Freibad, Umbau des Hallenbades zu einem Freizeitbad oder doch lieber ein kompletter Neubau im Umland, vielleicht am Mainparksee? 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