{"id":3110,"date":"2016-07-08T09:41:39","date_gmt":"2016-07-08T07:41:39","guid":{"rendered":"http:\/\/poseidon-aschaffenburg.de\/?p=3110"},"modified":"2017-01-06T09:44:22","modified_gmt":"2017-01-06T07:44:22","slug":"deutsche-freiwasser-in-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/poseidon-aschaffenburg.de\/?p=3110","title":{"rendered":"Deutsche Freiwasser in Hamburg"},"content":{"rendered":"<h1>2017 wird wieder angegriffen!<\/h1>\n<h2>\nPoseidon-Quartett sammelt in der Dove Elbe jede Menge Erfahrung<\/h2>\n<p>Ganz vortrefflich schlug sich das jugendliche Quartett des SSKC Poseidon Aschaffenburg, das als flei\u00dfige Beckenschwimmer sein Deb\u00fct im Freiwasser gab, und das gleich bei den Internationalen Deutschen Freiwassermeisterschaften in Hamburg. Geschwommen wurde im S\u00fcdosten der Hansestadt in der \u201eDove\u201c Elbe, einem mehrere Kilometer langen Seitenarm der Elbe, auf dem regelm\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Regatten der Kanuten und Ruderer ausgetragen werden.<br \/>\nDie Konkurrenz war zahlreich und von bester Qualit\u00e4t. Trainer Markus Buckow notierte am Ende recht zufrieden einen Top-Ten-Platz, einen elften, einen 17. und einen 19. Rang, Noch wichtiger: Seine Sch\u00fctzlinge waren es ebenfalls und schlie\u00dflich um jede Menge Erfahrungen reicher.<br \/>\nBeim Einschwimmen machte die Vier zun\u00e4chst erste Bekanntschaft mit dem Wasser der Dove Elbe (von niederdeutsch dov = taub). Als Zuschauer der Entscheidungen \u00fcber 10 km der M\u00e4nner und Frauen erlebten sie dann deren turbulente Massenstarts und das Gerangel um die besten Positionen und beim Umschwimmen der Bojen.<br \/>\nIm vierten von insgesamt f\u00fcnf L\u00e4ufen der weiblichen Jugend, die zusammen mit den Schwimmerinnen der Masters (AK 25 und \u00e4lter) ihr Rennen \u00fcber 2,5 km bestritten, wurde es f\u00fcr C\u00e4cilia Bausback (Jg. 2003) und die ein Jahr \u00e4ltere Fabienne Kr\u00fcger ernst. Schon wenige Meter nach dem Start der siebzig Athletinnen hatten sich die beiden Poseidonm\u00e4dels anders als vorgesehen aus den Augen verloren und jede musste auf eigene Faust zu Recht kommen. Dies gelang wohl der etwas kleineren und wendigen C\u00e4cilia Bausback besser. Sie schlug nach 33:39,86 Minuten am Ziel an und wurde damit unter 47 Starterinnen ihres Jahrgangs ausgezeichnete Zehnte. Fabienne Kr\u00fcger \u2013 \u201eMan wei\u00df bei so einer langen Strecke nur nicht, ob man zu langsam oder zu schnell ist\u201c \u2013 ben\u00f6tigte 34:19,88 Minuten und belegte Rang 17. Die gleichaltrige Anna Reibenspiess legte im Lauf der Schnellsten den Rundkurs in beachtlichen 32:58,66 Minuten zur\u00fcck und platzierte sich als Elfte im Jahrgang 2002.<br \/>\nBei Regen, K\u00e4lte und Wind ging es einen Tag sp\u00e4ter f\u00fcr Philipp Walter auf dem gleichen Kurs ebenfalls \u00fcber die 2,5km-Distanz. Auch er musste sich seiner Haut erwehren und schwamm mit 32:09,22 Minuten die beste Zeit des Aschaffenburger Quartetts. Der mutige Gymnasiast belegte unter den vierzig Teilnehmern des Jahrgangs 2000 mit Rang 19 einen guten Platz im Mittelfeld.<br \/>\nIn die Zukunft weisend ein weiterer Kommentar der 14-j\u00e4hrigen Deb\u00fctantin \u201eBiene\u201c Kr\u00fcger: \u201eN\u00e4chstes Jahr wei\u00df ich dann, wie es l\u00e4uft und da wird wieder angegriffen.\u201c<\/p>\n<p>Also es war f\u00fcr mich ein tolles Erlebnis in Hamburg, die ganze Atmosph\u00e4re, die Stimmung und dann das erste Mal Freiwasser&#8230;.<br \/>\nDonnerstag fr\u00fch waren wir zum einschwimmen, da konnten wir ein bisschen Wassergef\u00fchl bekommen. Dann war auch schon der Start \u00fcber die 10 km und so konnten wir live sehen, wie das dann so bei uns abgehen wird. Echt krass so ein Massenstart.<br \/>\nIm Laufe des Tages stieg die Anspannung, aber wir vier waren alle gut drauf. Erst ging es zum &#8222;Beschriften&#8220;, dann war die Vorstellung der einzelnen Schwimmer und dann ging es auch endlich los. So gingen C\u00e4cilia und ich im Lauf vier von f\u00fcnf ins Wasser, Anna war nach uns dran. Also beim Start, das war schon hart. Da schwamm man ja echt \u00fcbereinander, bekam links und rechts einen Tritt oder es wurde gezogen. Die ersten Meter zur Boje war ich gef\u00fchlt Unterwasser weil die anderen Schwimmer auf mich drauf geschwommen sind. Dann war ich froh endlich aus dem Pulk zu sein. Eigentlich wollten C\u00e4cilia und ich zusammen schwimmen, aber leider habe ich sie nicht mehr gesehen, man ist da v\u00f6llig auf sich allein gestellt. Ich glaube C\u00e4cilia hat mich dann in der 2. Runde bei einer Boje \u00fcberholt, da sie so klein und wendig ist. Am Ende waren wir beide mindestens unter den Top 10 im Lauf von 70 Schwimmern! Aber es lief eigentlich ganz gut, hab mich gut gef\u00fchlt und hatte Bock auf das Rennen. Man wei\u00df bei so einer langen Strecke nur nicht, ob es zu langsam oder zu schnell ist. Am Ende kam eine Zeit von 34.19,88 min raus, Platz 17. C\u00e4cilia schwamm etwas schneller, 33.39,86 min, Platz 10 ihrer Altersklasse. Anna schwamm auch toll, sie wurde 10. mit 32.58,66 min. Naja, ein bisschen entt\u00e4uscht bin ich schon, dass ich die langsamste von uns M\u00e4dchen war. Aber hey, f\u00fcr das erste Mal Freiwasser, Platz 17 von ganz Deutschland &#8211; ist doch prima. N\u00e4chstes Jahr wei\u00df ich dann, wie es l\u00e4uft und da wird wieder angegriffen.<\/p>\n<h1>Mutiges Poseidon-Quartett<\/h1>\n<h2>\nVier Jugendliche begeben sich bei den Freiwassermeisterschaften auf \u201eNeuland\u201c<\/h2>\n<p>Auf ungewohntes Terrain wollen sich Fabienne Kr\u00fcger, Anna Reibenspiess, C\u00e4cilia Bausback und Philipp Walter begeben. Das jugendliche Quartett des SSKC Poseidon Aschaffenburg, bekannt als erfolgreiche Beckenschwimmer, f\u00e4hrt heute nach Hamburg, um an den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen teilzunehmen. Geschwommen wird im S\u00fcdosten der Hansestadt in der Dove Elbe, einem mehrere Kilometer langen Seitenarm der Elbe, auf dem regelm\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Regatten der Kanuten und Ruderer ausgetragen werden.<br \/>\nDie Vorbereitung der jungen Poseidonen auf diese gro\u00dfe Freiwasserveranstaltung mit fast eintausend Teilnehmern fand ausschlie\u00dflich im 50m-Becken statt. Einzig Anna Reibenspiess schwamm anl\u00e4sslich eines Staffeltriathlons in Alzenau wettkampfm\u00e4\u00dfig schon in einem See.<br \/>\nMutig geht Fabienne Kr\u00fcger die Sache an: \u201eEhrlich gesagt bin ich noch nie in einem See richtig geschwommen. Aber ich vertraue auf meine Trainer. Wenn sie meinen, wir schaffen das, dann klappt das auch. Aber ich bin auch schon richtig gespannt wie es so ist. Ich habe mir mal die Fotos vom letzten Jahr angeschaut &#8211; sieht schon krass aus. Die Aufregung kommt sicher erst kurz vorher, im Moment \u00fcberwiegt die Freude darauf.\u201c<br \/>\nAuf dem Programm steht f\u00fcr die Jugendlichen die 2,5km-Strecke. Dabei sind auf dem Rundkurs zwei Runden zu absolvieren. Das Umschwimmen der Bojen wurde im letzten Training im Stockstadter Waldschwimmbad ge\u00fcbt, wobei sich Schwimmkamerad Jannik Pothorn als Boje zur Verf\u00fcgung stellte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2017 wird wieder angegriffen! Poseidon-Quartett sammelt in der Dove Elbe jede Menge Erfahrung Ganz vortrefflich schlug sich das jugendliche Quartett des SSKC Poseidon Aschaffenburg, das als flei\u00dfige Beckenschwimmer sein Deb\u00fct im Freiwasser gab, und das gleich bei den Internationalen Deutschen Freiwassermeisterschaften in Hamburg. 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