{"id":5827,"date":"2018-12-18T09:42:31","date_gmt":"2018-12-18T07:42:31","guid":{"rendered":"http:\/\/poseidon-aschaffenburg.de\/?p=5827"},"modified":"2018-12-23T09:45:32","modified_gmt":"2018-12-23T07:45:32","slug":"dvag-fries-cup-in-aschaffenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/poseidon-aschaffenburg.de\/?p=5827","title":{"rendered":"DVAG Fries Cup in Aschaffenburg"},"content":{"rendered":"<h1>Erfolgreiches Schwimm-Finale bei Poseidon<\/h1>\n<p>Regionaler Nachwuchs geizt in Aschaffenburg nicht mit Hausmarken. Nika Steigerwald sorgt bei DVAG Fries Cup f\u00fcr H\u00f6hepunkt.<\/p>\n<p>Die Be\u00adschr\u00e4n\u00adkung auf die kur\u00adzen Di\u00ads\u00adtan\u00adzen be\u00adscher\u00adte der Schwimm\u00adab\u00adtei\u00adlung des SSKC Po\u00ads\u00adei\u00addon Aschaf\u00adfen\u00adburg bei sei\u00adnem tra\u00addi\u00adtio\u00adnel\u00adlen Herbst\u00adschwimm\u00adfest, heu\u00ader durch\u00adge\u00adf\u00fchrt als DVAG Fries Cup 2018, ei\u00adne ge\u00adlun\u00adge\u00adne Ver\u00adan\u00adstal\u00adtung mit zum Teil ganz her\u00advor\u00adra\u00adgen\u00adden Leis\u00adtun\u00adgen bei den Eta\u00adb\u00adlier\u00adten wie beim zahl\u00adreich an\u00adge\u00adt\u00adre\u00adte\u00adnen Nach\u00adwuchs. Dies deutete sich bereits im ersten Wettbewerb an, als das 200 m-Lagenschwimmen auf dem Plan stand, die einzige 200 m-Distanz des eint\u00e4gigen Events. Melanie Guht (Jahrgang 1998), eine der drei starken W\u00fcrzburger Teilnehmer vom SV 05, gl\u00e4nzte als Siegerin in sehr guten 2:26,34 Minuten vor dem SSKC-Trio Fabienne Kr\u00fcger (2:31,63), Nika Steigerwald (2:33,21 &#8211; pers\u00f6nliche Bestmarke) und C\u00e4cilia Bausback (2:35,29), die mit je vier Siegen auch den Ton in ihren Jahrg\u00e4ngen angaben.<\/p>\n<h3>Tanner kann noch zulegen<\/h3>\n<p>Die gleiche Disziplin bei den M\u00e4nnern entwickelte sich zu einem Zweikampf zwischen Liam Tanner (SSKC Poseidon) und Francis Hartl (TSG Kleinostheim). Die beiden 17-J\u00e4hrigen lagen fast bis zur letzten Bahn gleichauf, bis sich der Poseidone mit erh\u00f6htem Beintempo in feinen 2:23,83 Minuten vor Hartl (2:26,45), dem ein Jahr j\u00fcngeren Jannik Pothorn (2:27,85) und Youngster Alexander Gening (beide SSKC Poseidon &#8211; 2:29,48!) den sicheren Sieg verschaffte.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf der Wettk\u00e4mpfe \u00fcbernahm bei den M\u00e4nnern Sebastian Feser (Jg. 1997) das Kommando. Der in Bayreuth studierende und seit zwei Jahren f\u00fcr den dortigen SVB startberechtigte Aschaffenburger beherrschte in sieben Wettbewerben die Konkurrenz. Herausragend seine neuen Hausmarken \u00fcber 100 m Freistil (0:52,94 &#8211; 611 Punkte!), 50 m Brust (0:31,64), 50 m R\u00fccken (0:28,07 &#8211; Marke eingestellt) und 50 m Schmetterling (0:26,66 Min.).<br \/>\nF\u00fcr die Tagesbestzeit \u00fcber 100 m Schmetterling zeichnete ein weiteres Mal der immer st\u00e4rker in den Vordergrund dr\u00e4ngende Liam Tanner (1:06,29 Minuten) verantwortlich.<\/p>\n<p>Die mit Spannung erwarteten Frauen-Entscheidungen im Brustschwimmen lie\u00dfen nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Den vorhergesagten Dreikampf an der Spitze entschied auf der 100 m-Distanz Melanie Guht in sehr guten 1:14,30 Minuten f\u00fcr sich. Nika Steigerwald als Zweite (1:15,29!) und die zweite W\u00fcrzburger Spitzenschwimmerin Natalie Schnabel als Dritte (1:16,77) blieben knapp \u00fcber ihren Hausmarken.<br \/>\nAnders endete die Entscheidung im Sprint \u00fcber 50 Meter. Nach ihrem DSV-Jahrgangsrekord auf der Langbahn (34,32 Sekunden) ging die zw\u00f6lfj\u00e4hrige Nika selbstbewusst ins Rennen und lie\u00df den beiden W\u00fcrzburgerinnen keine Chance. Alles passte: Startphase, Tauchzug, Rhythmus, Wende und Anschlag. Die gemittelte Siegerzeit der drei Zeitnehmer ergab als Ergebnis 33,70 Sekunden. Diese Zeit liegt nur 16 \u00bbHundertstel\u00ab \u00fcber dem Deutschen Jahrgangsrekord aber mit 1,34 Sekunden recht deutlich unter dem des BSV, den seit 2013 die W\u00fcrzburgerin Laura Neumann mit 35,04 Sekunden hielt. Melanie Guht (34,91 Sekunden) als Zweite vor Nathalie Schnabel (35,10) hatten keine Chance.<br \/>\nIhre Vielseitigkeit und Fitness bewies Nika Steigerwald am darauffolgenden Tag bei den 18. Hessen Open, der hessischen Meisterschaft im Ergometer-Rudern. F\u00fcr die Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt startend, siegte sie in Frankfurt \u00fcberraschend in ihrer Altersklasse, wobei sie sich gegen 13 durchweg Rudervereinen angeh\u00f6rende Konkurrentinnen durchsetzte.<\/p>\n<h3>Heinz mit vier Tagesbestzeiten<\/h3>\n<p>Vier Starts und diese jeweils mit Tagesbestzeiten verbuchte Anika Heinz (SSKC Poseidon), die damit am Abend als erfolgreichste Teilnehmerin das Bad verlie\u00df. Die 15-j\u00e4hrige FDG-Gymnasiastin holte sich mit neuen Hausmarken recht souver\u00e4n die Siege auf beiden R\u00fccken- und Schmetterlingsstrecken. Der gr\u00f6\u00dfte Sprung gelang ihr dabei \u00fcber 100 m Schmetterling. 473 Z\u00e4hler f\u00fcr 1:10,08 (!) Minuten lautete ihre h\u00f6chste Punktzahl. F\u00fcr die beiden Topzeiten im Freistilschwimmen sorgte Natalie Schnabel (50m &#8211; 0:27,53; 100m -1:01,11). Dicht auf den Fersen war ihr im Sprint Fabienne Kr\u00fcger (0:27,99).<\/p>\n<p>Sehr erfreulich fiel auch wieder die Weiterentwicklung beim sehr zahlreich erschienen Untermain-Nachwuchs aus. Neben der sichtbaren Weiterentwicklung in der Technik sind es auch die vielen roten Zahlen im DSV-Protokoll, mit denen die neuen pers\u00f6nlichen Bestleistungen markiert werden. Das beste Ergebnis lieferte zweifellos David Billert (SSKC Poseidon). Der Junge aus Sommerkahl, gerade mal zehn Jahre alt, absolvierte die 100 m Schmetterling in 1:18,13 (!) Minuten und sprang damit an die Spitze der dicht besetzten DSV-Bestenliste des Jahrgangs 2008. Der Schreiber dieser Zeilen denkt dabei zur\u00fcck an den ersten Delfinschwimmer bei Poseidon, den heute 80-j\u00e4hrigen \u00bbPit\u00ab Kuhn, der 1955 als damals 17-J\u00e4hriger in guter Technik mit einer Zeit von 1:23,2 Minuten unterfr\u00e4nkischer A-Jugend-Meister wurde.<\/p>\n<p>Heinz Grasmann<\/p>\n<h1>Junge Talente vom Untermain im Blickpunkt<\/h1>\n<h2>Die Rei\u00adhe der tra\u00addi\u00adtio\u00adnel\u00adlen Herbst\u00adver\u00adan\u00adstal\u00adtun\u00adgen des SSKC Po\u00ads\u00adei\u00addon Aschaf\u00adfen\u00adburg wird am Sams\u00adtag fort\u00adge\u00adsetzt mit dem DVAG Fries Cup 2018.<\/h2>\n<p>Der Ein\u00adla\u00addung der Gast\u00adge\u00adber folg\u00adten heu\u00ader acht Ve\u00adr\u00adei\u00adne, die in drei Ab\u00adschnit\u00adten ins\u00adge\u00ads\u00adamt 28 Ein\u00adzel\u00adwett\u00adbe\u00adwer\u00adbe be\u00adst\u00adrei\u00adten, vor\u00adnehm\u00adlich auf den k\u00fcr\u00adze\u00adren Schwimm\u00adst\u00adre\u00adcken.<br \/>\nDie Wettk\u00e4mpfe beginnen um zehn Uhr mit dem 200 m-Lagenschwimmen der Jahrg\u00e4nge 2007 und \u00e4lter, unter anderen mit Nika Steigerwald, die nach ihrem Deutschen Jahrgangsrekord auf der Langbahn wieder im 25 m-Becken ihr K\u00f6nnen unter Beweis stellen will. Besonders gespannt darf man sein, wenn sie wenig sp\u00e4ter \u00fcber 100 m Brust auf die beiden W\u00fcrzburgerinnen Melanie Guht und Natalie Schnabel trifft.<br \/>\nAb 13 Uhr greifen auf den Sprintstrecken auch die D-Jugendlichen mit ins Geschehen ein, eine Altersgruppe, in der die Untermainvereine gut best\u00fcckt sind. Erneute Leistungssteigerungen zum Jahresabschluss w\u00fcrden sich mit Blick auf die Bestenlisten lohnen.<br \/>\nIn einem dritten Abschnitt sind schlie\u00dflich die Jahrg\u00e4nge 2008 &#8211; 2011 ganz unter sich. Da werden im Kampf um die begehrten Medaillen die Rennen \u00fcber die 100 m-Distanz entschieden.<br \/>\nHeinz Grasmann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfolgreiches Schwimm-Finale bei Poseidon Regionaler Nachwuchs geizt in Aschaffenburg nicht mit Hausmarken. Nika Steigerwald sorgt bei DVAG Fries Cup f\u00fcr H\u00f6hepunkt. 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