Schwimmfest in Kleinostheim

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Schwimmfest in Kleinostheim

Leistungsschau bei vollem Haus: Schwimmer aus 34 Vereinen sorgen in Kleinostheim »für gehobenes Niveau«

Dass am zu­rück­lie­gen­den Wo­che­n­en­de gleich­zei­tig an zwei Or­ten die süd­deut­schen Meis­ter­schaf­ten aus­ge­tra­gen wur­den, tat dem Na­tio­na­len Schwimm­fest der TSG Klei­n­ost­heim kei­nen Ab­bruch – im Ge­gen­teil!

Die zweitägige Großveranstaltung auf der 50-m-Bahn des Vitamar hatte renommierte Vereine zu Gast, deren hochtalentierte Mädels und Jungen besonders in den jüngeren Jahrgängen mehrfach in die Top Ten der deutschen Jahrgangs-Bestenliste schwammen. Bei der zahlreichen Konkurrenz keine leichte Aufgabe für die einheimischen Schwimmer.

Fast ein Heimspiel hatte Natalie Wöltinger, die Spitzenschwimmerin des WSV Großkrotzenburg, die mit fünf Tagesbestzeiten glänzte und darüber hinaus mit 1215 Punkten auch klar den Langstrecken Cup klar für sich entschied. Bei ihren sieben Einsätzen blieb sie jeweils über der 500-Punktemarke. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie bei ihrem Sieg über 400F (4:39,32 Min. – 606 Punkte). Den überraschendsten Sieg aber feierte die inzwischen 21-jährige Alisa Hennl, die nach drei Jahren Wettkampfpause wieder auftauchte und über 50 S mit flotten 29,97 Sekunden erstmals unter der 30-er Marke blieb.
Zu einem Doppelsieg für die Gastgeber brachten es mit neuen Hausmarken im Sprint über 50B Tim Krenz (32,95 Sek.) und Francis Hartl (33,64). Über die doppelte Distanz musste sich Krenz als Zweiter nur dem überragenden Münchner Simon Ullrich (1:09,46 Min.!) beugen.

Zum schnellsten Schwimmer avancierte Sebastian Rasch vom VfL Bad Neustadt/Saale. Der 19-jährige Unterfranke war in den am stärksten besetzten Rennen über 50 (0:25,51) und 100 m Freistil (0:56,69) nicht zu schlagen. Noch höher einzuschätzen sind jedoch die Leistungen der schnellsten »Lady« im Becken, der Frankfurterin Charlotte Schlaeger. Auch sie dominierte beide Kurzstrecken (0:26,45 und 1:00,59), jeweils gefolgt von der drei Jahre jüngeren Jule Weindel (SSKC Poseidon – Jg. 2004), die sich mit 0:28,74 und 1:02,43 Minuten in Szene setzte und über 100R (1:13,99) darüber hinaus zusammen mit Mia Sophie-Sauer (1:14,58) einen Doppelsieg für den SSKC herausholte.

Zu einem der spannendsten Rennen kam es über 200 m Lagen der Frauen, wo sich gleich vier nahezu gleichstarke Schwimmerinnen vom Feld absetzten. Der Sieg ging am Ende an Jasmin Nickerl (SSG Pforzheim – 2:39,98) vor Carlotta Fröhlich (SSKC Poseidon – 2:41,48), Esther Pearce (SC Wasserfreunde München – 2:41,83) und Jette Dollak (Hofheimer SC – 2:41,89).

Mit einer Glanzleistung empfahl sich Lea Becker (SSKC Poseidon) über 200R. Die junge Hösbacherin (Jg. 2005) steigerte ihre Hausmarke auf feine 2:42,15 Minuten, holte sich den Jahrgangssieg knapp vor ihrer Trainingskollegin Mia-Sophie Sauer (2:42,35) und belegte Rang drei in der offenen Wertung.

Für die Topleistung im jüngsten Nachwuchsbereich sorgte der Hofheimer Josef Strohalm. Der 10-jährige Hesse schwamm 100F in 1:08,51 Minuten und benötigte für 50F lediglich 30,60(!) Sekunden, womit er im DSV aktuell jeweils Rang eins einnimmt.

hgr

2019-06-02T13:11:24+00:00