An Land und im Wasser vorn: Jule Weindel

Zweite Garnitur des SSKC Poseidon in Weiterstadt auf Rang zwei – Über einhundert Podestplätze

Mit 12 Schwimmerinnen und 11 Schwimmern der zweiten Wettkampfmannschaft nahm der SSKC Poseidon Aschaffenburg am traditionellen Einladungsschwimmfest der SG Weiterstadt teil, das heuer zum 33. Mal auf der 25-m-Bahn ausgetragen wurde. Im Feld der 17 beteiligten Vereine belegten die Gäste aus Unterfranken hinter den mit einem großen Aufgebot angetretenen Gastgebern (87 erste, 35 zweite und 38 dritte Plätze) ungefährdet den zweiten Rang in der Vereinswertung (45/40/23).
Mehr als die Vielzahl der Medaillen sagen jedoch die zum Großteil enormen Zeitverbesserungen darüber aus, wie gut die jungen Poseidonen aus der „zweiten Reihe“ das Training während der Hallensaison genutzt haben. Neue Namen drängen in den Vordergrund.
Nichts Neues sind Spitzenplätze für Jule Weindel (Jg. 2004). Nach ihrem klaren Jahrgangssieg beim freitäglichen Citylauf glänzte sie auch im Wasser mit vier souveränen Siegen in neuen persönlichen Bestzeiten. Mit einer erneuten Steigerung drückte sie zum Auftakt der Veranstaltung ihre Marke über 400 m Freistil von 5:48,91 Minuten auf nunmehr 5:39,26 Minuten. Ihre drei Jahre ältere Vereinskameradin Paula Aulbach schaffte die gleiche Strecke in sehr guten 5:08,84 Minuten, verfehlte bei ihrem klaren Sieg aber knapp ihre zuletzt in Hanau aufgestellte Bestzeit. Das meiste Edelmetall nahmen Selina Glebe und Lia Klausner mit nach Hause, die sich beide je sechsmal Gold sicherten. Selina Glebe schwamm bei ihren sieben Einsätzen heweils persönliche Bestzeit und sorgte außerdem mit ihrer Leistung über 100 m Freistil (1:04,94 Min.) für das punktbeste Ergebnis (486 Punkte) des von Alican Bal und Carolin Buckow betreuten Teams.
Gleich drei Poseidonen nahmen in der Entscheidung über 400 m Freistil die Podestplätze bei den Jungs des Jahrgangs 2000 ein. Kam der Sieg durch Anis Alem (5:09,37 Min.) nicht unerwartet, so verblüfften Tom Bauer und Dominik Bosch mit riesigen Zeitsprüngen auf den Plätzen zwei und drei. Bauer steigerte seine Hausmarke von 5:40,97 auf 5:17,97 Minuten, Bosch gar von 5:47,64 auf 5:21,89 Minuten. Der ebenfalls 15-jährige Kaan Üccesmeler (1:04,53 Min.) vertrat Alem als Sieger über 100 m Freistil vor Dominik Bosch (1:09,07 Min.) und Tom Bauer (1:11,91 Min.) und überzeugte auch bei seinem Sieg über 200 m Brust in 3:09,45 Minuten. Geplatzt ist wohl der Knoten bei Tim Elbert. Der 14-jährige Dessauergymnasiast steigerte sich als jeweils Zweiter über 100 m Lagen (1:23,14 Min.) und 100 m Freistil (1:10,93 Min.) und feierte völlig überraschend einen Doppelsieg im Delfinstil mit 35,35 Sekunden für 50 und 1:21,41 Minuten für 100 Meter sowie weitere Siege über 100 m Brust (1:25,49 Min.) und 200 m Freistil (2:40,31 Min.).
Mit je drei Akteuren waren die Poseidonen auch im Finale der fünf Besten über 200 m Lagen stark vertreten. Bei der weiblichen Jugend belegte Selina Glebe in 2:43,43 Minuten den zweiten Platz knapp vor Paula Aulbach (2:43,84 Min.) und dem Youngster im Team, Carlotta Fröhlich (Jg.2004), die sich darüber hinaus mit Siegen über 100 m Schmetterling (1:39,61 (Min.) und 200 m Brust (3:47,31 Min.) nachdrücklich empfahl.

Schwimmen in Zahlen:
Einladungsschwimmfest der SG Weiterstadt – 25m-Bahn:

Anis Alem (Jg. 2000) – 50F: 0:27,21 (1. Platz); 200F: 2:17,24 (1.); 100L: 1:14,53 (1.); 100S: 1:16,78 (1.); Paula Aulbach (Jg. 2001) – 100F: 1:08,04 (2.); 200F 2:29,00 (1.); 50S: 0:34,07 (1.); 100S: 1:13,84 (1.); 100L: 1:23,54 (3.); Lilith Babilon (Jg. 1999) – 50F: 0:35,75 (2.); 100F: 1:16,96 (2.); 200F: 2:46,62 (2.); 50S: 0:39,83 (2.); 100S: 1:33,93 (1.); 100L: 1:31,44 (1.); Tom Bauer (Jg. 2000) – 50F: 0:32,38 (3.); 200F: 2:34,13 (3.); 50R: 0:38,47 (2.); 100L: 1:24,63 (3.); Johanna Biel (Jg. 2003) – 100B: 1:41,12 (3.); 100R: 1:39,20 (3.); 200L: 3:19,52 (2.); Rebekka Biel (Jg. 2003) – 100F: 1:16,33 (2.); 400F: 6:18,66 (3.); Dominik Bosch (Jg. 2000) – 50F: 0:31,57 (2.); 50R: 0:36,60 (1.); 200R: 3:01,11 (1.); Simon Bosch (Jg. 2003) – 100F: 1:14,90 (3.); 200F: 2:42,68 (2.); 100R: 1:26,84 (2.); 100S: 1:32,81 (2.); Lea Dimo (Jg. 2002) – 50F: 0:32,35 (3.); 100F: 1:13,18 (3.) 200L: 3:08,83 (3.); Tim Elbert (Jg. 2001) – 200L: 2:53,13 (2.); Maximilian Euler (Jg. 2000) – 100B: 1:30,84 (1.); 200B: 3:14,67 (2.); 200R: 3:08,93 (2); Carlotta Fröhlich (Jg. 2004) – 100F: 1:24,13 (3.); 100B: 1:40,55 (2.); Emily Gayer (Jg. 2001) – 200F: 2:41,45 (2.); 400F: 5:45,07 (2.); 100B: 1:35,32 (3.); 100S: 1:32,33 (2.); 100L: 1:22,80; Selina Glebe (Jg. 2000) – 200F: 2:22,14 (1.); 100B: 1:24,30 (1.); 50S: 0:34,51 (1.); 100S: 1:17,97 (1.); 100L: 1:16,48 (1.); Lia Klausner (Jg. 1999) – 50F: 0:31,97 (1.); 100F: 1:10,96 (1.); 50R: 0:35,82 (1.); 200R: 2:52,15 (1.); 50S: 0:34,89 (1.);
Hajo Krauss (Jg. 2003) – 50F: 0:33,51 (1.); 100F: 1:13,59 (2.); 100B: 1:40,91 (3.); 100R: 1:24,45 (1.); 100S: 1:36,13 (3.); Julian Kruschina (Jg. 1999) – 50F: 0:31,03 (2.); 100F: 1:06,88 (2.); 200F: 2:25,88 (1.); 50R: 0:40,50 (1.); 50S: 0:36,96 (2.); 100L: 1:22,98 (1.);
Niclas Sauer (Jg. 1999) – 50F: 0:31,57 (3.); 100F: 1:07,86 (3.); 200F: 2:27,69 (2.); 100B: 1:27,32 (1.); 200B: 3:08,71 (1.); 100L: 1:23,45 (2.); Sabrina Spahn (Jg. 2000) – 50F: 0:35,91 (2.); 100B: 1:48,47 (3.); Thilo Spahn (Jg. 2003) – 50B: 0:46,03 (2.); 100B: 1:38,80 (2.); 200B: 3:35,66 (2.); Kaan Üccesmeler (Jg. 2000) – 200F: 2:31,83 (2.);100S 1:25,85 (2.); 100L: 1:18,90 (2.); Jule Weindel (Jg. 2004) 50F: 0:33,19; 100R: 1:21,24; 200L: 3:03,04;